Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

Die Ergebnisse im Wahlkreis Tübingen

9. März 2026

Im Wahlkreis Tübingen sind die Grünen mit 42,9 Prozent der Zweitstimmen die stärkste Partei. Daniel Lede Abal (Grüne) erhält die meisten Erststimmen und erringt das Direktmandat. Erfahren Sie, wie die Parteien hier und im landesweiten Vergleich abschneiden.

Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, regelmäßig aktualisiert und erweitert.

Nach der Wahl 2021 wurde das Wahlrecht geändert. Zuvor gab es nur eine Stimme, 2026 vergleichen wir jeweils Erst- und Zweitstimmen mit dem Ergebnis der Vorwahl.

Im Wahlkreis Tübingen erzielen die Grünen mit deutlichem Vorsprung das stärkste Ergebnis, sie holen 42,9 Prozent der Zweitstimmen. Ihr Vorsprung gegenüber der CDU (23,4 Prozent) beträgt 19,5 Prozentpunkte.

Die AfD gewinnt im Vergleich zu 2021 die meisten Zweitstimmen hinzu und steigert ihr Ergebnis um 5,7 Prozentpunkte. Den größten Verlust verzeichnet die SPD mit einem Minus von sieben Prozentpunkten. Die Partei BSW ist erstmals angetreten und kommt auf 1,4 Prozent der Zweitstimmen.

Daniel Lede Abal von den Grünen erhält die meisten Erststimmen. Mit 34,7 Prozent der Erststimmen liegt er deutlich vor Diana Arnold (28,9 Prozent), der Kandidatin der CDU. Lede Abal erringt das Direktmandat und vertritt den Wahlkreis Tübingen künftig im Landtag.

Im Wahlkreis Tübingen gaben 76,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Bei der Wahl 2021 war die Wahlbeteiligung noch um 5,7 Prozentpunkte niedriger. Wie auch im Baden-Württemberg-Trend ist die Wahlbeteiligung gestiegen. In ganz Baden-Württemberg haben 69,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben (+5,8 Prozentpunkte).

Vergleich zu den anderen Wahlkreisen

Die Ergebnisse im Wahlkreis Tübingen unterscheiden sich sehr deutlich vom Gesamtergebnis.

Stimmenanteil der Grünen im Wahlkreis Tübingen

Die Grünen, die stärkste Partei im Wahlkreis Tübingen, holen hier 42,9 Prozent der Zweitstimmen.

Stimmenanteile der Grünen in allen ausgezählten Wahlkreisen

In Baden-Württemberg gibt es 70 Wahlkreise, jeder Punkt steht für einen Wahlkreis. In drei erzielen die Grünen ein besseres Ergebnis als im Wahlkreis Tübingen, in 66 ein schlechteres Ergebnis.

Gewinne und Verluste der Grünen im Vergleich zu 2021

Wichtig für den Wahlerfolg ist nicht nur, wie viele Stimmen eine Partei erhält, sondern auch, ob sie besser oder schlechter abschneidet als bei der vergangenen Wahl. Die Grünen erzielen im Wahlkreis Tübingen ein besseres Ergebnis als bei der Wahl 2021 (+3,9 Prozentpunkte). Je mehr die Grünen in einem Wahlkreis im Vergleich zu 2021 gewinnen, desto weiter oben wird der Punkt eingezeichnet.

Welche Parteien im Wahlkreis Tübingen gut abschneiden

Klicken Sie im Text auf eine Partei, um sie in der Grafik ein- oder auszublenden.

Grüne (42,9 Prozent) und Linke (8 Prozent) schneiden hier besser ab als in zwei Dritteln der Wahlkreise. Im Wahlkreis Tübingen erzielen die Grünen das viertbeste Ergebnis.

Welche Parteien durchschnittlich abschneiden

Im Vergleich zu den anderen Kreisen landet das BSW (1,4 Prozent) im Wahlkreis Tübingen im mittleren Drittel.

Welche Parteien schlecht abschneiden

In zwei von drei Kreisen schneiden CDU (23,4 Prozent), AfD (12,2 Prozent), SPD (4,6 Prozent), FDP (3,5 Prozent) und Freie Wähler (0,9 Prozent) dagegen besser ab als hier. Im Wahlkreis Tübingen erzielen die Freien Wähler das drittschlechteste und die FDP das fünftschlechteste Ergebnis.

Stimmenanteil der Grünen im Wahlkreis Tübingen

Die Grünen, die stärkste Partei im Wahlkreis Tübingen, holen hier 42,9 Prozent der Zweitstimmen.

Stimmenanteile der Grünen in allen ausgezählten Wahlkreisen

In Baden-Württemberg gibt es 70 Wahlkreise, jeder Punkt steht für einen Wahlkreis. In drei erzielen die Grünen ein besseres Ergebnis als im Wahlkreis Tübingen, in 66 ein schlechteres Ergebnis.

Gewinne und Verluste der Grünen im Vergleich zu 2021

Wichtig für den Wahlerfolg ist nicht nur, wie viele Stimmen eine Partei erhält, sondern auch, ob sie besser oder schlechter abschneidet als bei der vergangenen Wahl. Die Grünen erzielen im Wahlkreis Tübingen ein besseres Ergebnis als bei der Wahl 2021 (+3,9 Prozentpunkte). Je mehr die Grünen in einem Wahlkreis im Vergleich zu 2021 gewinnen, desto weiter oben wird der Punkt eingezeichnet.

Welche Parteien im Wahlkreis Tübingen gut abschneiden

Klicken Sie im Text auf eine Partei, um sie in der Grafik ein- oder auszublenden.

Grüne (42,9 Prozent) und Linke (8 Prozent) schneiden hier besser ab als in zwei Dritteln der Wahlkreise. Im Wahlkreis Tübingen erzielen die Grünen das viertbeste Ergebnis.

Welche Parteien durchschnittlich abschneiden

Im Vergleich zu den anderen Kreisen landet das BSW (1,4 Prozent) im Wahlkreis Tübingen im mittleren Drittel.

Welche Parteien schlecht abschneiden

In zwei von drei Kreisen schneiden CDU (23,4 Prozent), AfD (12,2 Prozent), SPD (4,6 Prozent), FDP (3,5 Prozent) und Freie Wähler (0,9 Prozent) dagegen besser ab als hier. Im Wahlkreis Tübingen erzielen die Freien Wähler das drittschlechteste und die FDP das fünftschlechteste Ergebnis.

Die Linke schafft es nach vorläufigem amtlichen Endergebnis nicht in den Landtag. Hätte ganz Baden-Württemberg so gewählt wie der Wahlkreis Tübingen, würde die Linke (8 Prozent) in den Landtag einziehen. Die SPD (4,6 Prozent) hingegen würde an der Fünfprozenthürde scheitern.

So haben die Wahlkreise gewählt

Text, Daten und Visualisierung: Markus Hametner, Sören Müller-Hansen, Oliver Schnuck; Entwicklung: Stefan Kloiber; Infografik: Isabel Kronenberger, Sarah Unterhitzenberger; Testing: Malte Hornbergs; Teaserbild: Sarah Unterhitzenberger; Mitarbeit: Christian Helten, Natalie Sablowski, Marie-Louise Timcke, Joscha Westerkamp; Daten- und Bildquellen: DPA, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, J. Lippert Photography

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.