Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026
Die Ergebnisse im Wahlkreis Schwäbisch Hall
Im Wahlkreis Schwäbisch Hall ist die CDU mit 30,9 Prozent der Zweitstimmen die stärkste Partei. Isabell Rathgeb (CDU) erhält die meisten Erststimmen und erringt das Direktmandat. Erfahren Sie, wie die Parteien hier und im landesweiten Vergleich abschneiden.
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Nach der Wahl 2021 wurde das Wahlrecht geändert. Zuvor gab es nur eine Stimme, 2026 vergleichen wir jeweils Erst- und Zweitstimmen mit dem Ergebnis der Vorwahl.
Im Wahlkreis Schwäbisch Hall erzielt die CDU das stärkste Ergebnis, sie holt 30,9 Prozent der Zweitstimmen. Ihr Vorsprung gegenüber den Grünen (27 Prozent) beträgt 3,9 Prozentpunkte.
Die AfD gewinnt im Vergleich zu 2021 die meisten Zweitstimmen hinzu und steigert ihr Ergebnis um 10,1 Prozentpunkte. Den größten Verlust verzeichnet die FDP mit einem Minus von 8,9 Prozentpunkten. Die Partei BSW ist erstmals angetreten und kommt auf 1,7 Prozent der Zweitstimmen.
Isabell Rathgeb von der CDU erhält die meisten Erststimmen. Mit 37,2 Prozent der Erststimmen liegt sie deutlich vor Udo Stein (21,9 Prozent), dem Kandidaten der AfD. Rathgeb erringt das Direktmandat und vertritt den Wahlkreis Schwäbisch Hall künftig im Landtag.
Im Wahlkreis Schwäbisch Hall gaben 66,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Bei der Wahl 2021 war die Wahlbeteiligung noch um 5,3 Prozentpunkte niedriger. Wie auch im Baden-Württemberg-Trend ist die Wahlbeteiligung gestiegen. In ganz Baden-Württemberg haben 69,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben (+5,8 Prozentpunkte).
Vergleich zu den anderen Wahlkreisen
Die Ergebnisse im Wahlkreis Schwäbisch Hall unterscheiden sich deutlich vom Gesamtergebnis.
Die SPD schafft es nach vorläufigem amtlichen Endergebnis in den Landtag. Hätte ganz Baden-Württemberg so gewählt wie der Wahlkreis Schwäbisch Hall, würde die SPD (4,9 Prozent) nicht in den Landtag einziehen.