Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026
Die Ergebnisse im Wahlkreis Pforzheim
Im Wahlkreis Pforzheim ist die AfD mit 26,4 Prozent der Zweitstimmen die stärkste Partei. Andreas Renner (CDU) erhält die meisten Erststimmen und erringt das Direktmandat. Erfahren Sie, wie die Parteien hier und im landesweiten Vergleich abschneiden.
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Nach der Wahl 2021 wurde das Wahlrecht geändert. Zuvor gab es nur eine Stimme, 2026 vergleichen wir jeweils Erst- und Zweitstimmen mit dem Ergebnis der Vorwahl.
Im Wahlkreis Pforzheim erzielt die AfD das stärkste Ergebnis, sie holt 26,4 Prozent der Zweitstimmen. Ihr Vorsprung gegenüber der CDU (25,9 Prozent) beträgt 0,5 Prozentpunkte.
Die AfD gewinnt im Vergleich zu 2021 die meisten Zweitstimmen hinzu und steigert ihr Ergebnis um 10,6 Prozentpunkte. Den größten Verlust verzeichnet die FDP mit einem Minus von 9,1 Prozentpunkten. Die Partei BSW ist erstmals angetreten und kommt auf 1,7 Prozent der Zweitstimmen.
Andreas Renner von der CDU erhält die meisten Erststimmen. Mit 31 Prozent der Erststimmen liegt er knapp vor Alexsei Zimmer (26,8 Prozent), dem Kandidaten der AfD. Renner erringt das Direktmandat und vertritt den Wahlkreis Pforzheim künftig im Landtag.
Im Wahlkreis Pforzheim gaben 58,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Bei der Wahl 2021 war die Wahlbeteiligung noch um 4,1 Prozentpunkte niedriger. Wie auch im Baden-Württemberg-Trend ist die Wahlbeteiligung gestiegen. In ganz Baden-Württemberg haben 69,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben (+5,8 Prozentpunkte).
Vergleich zu den anderen Wahlkreisen
Die Ergebnisse im Wahlkreis Pforzheim unterscheiden sich sehr deutlich vom Gesamtergebnis.
Die FDP schafft es nach vorläufigem amtlichen Endergebnis nicht in den Landtag. Hätte ganz Baden-Württemberg so gewählt wie der Wahlkreis Pforzheim, würde die FDP (7,1 Prozent) in den Landtag einziehen. Die SPD (4,9 Prozent) hingegen würde an der Fünfprozenthürde scheitern.