Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026
Die Ergebnisse im Wahlkreis Hechingen-Münsingen
Im Wahlkreis Hechingen-Münsingen ist die CDU mit 32,6 Prozent der Zweitstimmen die stärkste Partei. Manuel Hailfinger (CDU) erhält die meisten Erststimmen und erringt das Direktmandat. Erfahren Sie, wie die Parteien hier und im landesweiten Vergleich abschneiden.
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Nach der Wahl 2021 wurde das Wahlrecht geändert. Zuvor gab es nur eine Stimme, 2026 vergleichen wir jeweils Erst- und Zweitstimmen mit dem Ergebnis der Vorwahl.
Im Wahlkreis Hechingen-Münsingen erzielt die CDU das stärkste Ergebnis, sie holt 32,6 Prozent der Zweitstimmen. Ihr Vorsprung gegenüber den Grünen (25,7 Prozent) beträgt 6,9 Prozentpunkte.
Die AfD gewinnt im Vergleich zu 2021 die meisten Zweitstimmen hinzu und steigert ihr Ergebnis um 11,2 Prozentpunkte. Den größten Verlust verzeichnet die FDP mit einem Minus von 7,6 Prozentpunkten. Die Partei BSW ist erstmals angetreten und kommt auf 1,6 Prozent der Zweitstimmen.
Manuel Hailfinger von der CDU erhält die meisten Erststimmen. Mit 38,5 Prozent der Erststimmen liegt er deutlich vor Alexander Gräff (22,7 Prozent), dem Kandidaten der AfD. Hailfinger erringt das Direktmandat und vertritt den Wahlkreis Hechingen-Münsingen künftig im Landtag.
Im Wahlkreis Hechingen-Münsingen gaben 71,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Bei der Wahl 2021 war die Wahlbeteiligung noch um 7,2 Prozentpunkte niedriger. Wie auch im Baden-Württemberg-Trend ist die Wahlbeteiligung gestiegen. In ganz Baden-Württemberg haben 69,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben (+5,8 Prozentpunkte).
Vergleich zu den anderen Wahlkreisen
Die Ergebnisse im Wahlkreis Hechingen-Münsingen unterscheiden sich deutlich vom Gesamtergebnis.
Die FDP schafft es nach vorläufigem amtlichen Endergebnis nicht in den Landtag. Hätte ganz Baden-Württemberg so gewählt wie der Wahlkreis Hechingen-Münsingen, würde die FDP (5 Prozent) in den Landtag einziehen. Die SPD (4,2 Prozent) hingegen würde an der Fünfprozenthürde scheitern.