Die Wunde zeigen

Der Journalist David Hugendick und der Dramatiker Wolfram Lotz schreiben beide - und stottern beide. Ein Gespräch über den mal mühsamen, mal komischen Kampf mit den Wörtern.

Interview von Christiane Lutz; Fotos von Friedrich Bungert
21. März 2026

Auf die Anfrage, ob sie sich nicht mal auf einer Bühne vor Publikum über ihr Stottern und das Schreiben unterhalten wollen, sagen Wolfram Lotz und David Hugendick sofort zu. Der Zeit-Journalist Hugendick hat mit „Jetzt sag doch endlich was“ gerade ein Buch darüber veröffentlicht, der gefeierte Dramatiker Lotz beschäftigt sich in Essays und Vorträgen immer wieder mit der sogenannten Sprachflussstörung. In der Eisengießerei sprechen sie dann über Vermeidungsstrategien, über das Stottern als theatralen Moment und darüber, dass es auch ganz komisch sein kann, das routinierte Gespräch kurz zu stören.

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