Trump, der Videospiel-Bösewicht

Zwei Menschen wurden bei ICE-Einsätzen erschossen. Zumindest in der digitalen Welt wehren sich Gamer jetzt erfolgreich gegen den US-Präsidenten und seine Vollstreckungsbehörde – mithilfe von „Fortnite“.

Trump, der Videospiel-Bösewicht

Zwei Menschen wurden bei ICE-Einsätzen erschossen. Zumindest in der digitalen Welt wehren sich Gamer jetzt erfolgreich gegen den US-Präsidenten und seine Vollstreckungsbehörde – mithilfe von „Fortnite“.

Von Michael Sonntag
16. Juli 2026 | Lesezeit: 5 Min.

Zwei bewaffnete Typen schreiten auf die Türe eines Hauses zu. „Sind gefährdete Personen bei euch?“, fragt einer der beiden. Keine Antwort. Sie fragen erneut nach und spähen durch die Fenster. Diese Fenster sind allerdings nicht echt, auch die Männer sind es nicht – willkommen im Spiel Fortnite. Für gewöhnlich kämpfen hier bis zu 100 Spieler gegeneinander, bis nur noch einer überlebt. Doch diese Runde hat trotz ihrer comichaften Optik einen ernsten Hintergrund. Die beiden Charaktere sollen ICE-Agenten darstellen, Einsatzkräfte der US-Einwanderungsbehörde, die seit Monaten mutmaßlich illegale Immigranten in den USA jagen und die wegen ihrer teils tödlichen Attacken gegen unbeteiligte Bürger immer wieder in den Schlagzeilen landen.

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