Delay und Stuckrad-Barre über Udo Lindenberg

„Normalerweise ist man in so einem Moment ja ein absoluter Scheißemagnet“

Benjamin von Stuckrad-Barre und Jan Delay (v.l.).
Benjamin von Stuckrad-Barre und Jan Delay (v.l.).
Benjamin von Stuckrad-Barre und Jan Delay (v.l.).

Jan Delay und Benjamin von Stuckrad-Barre, Deutschlands größte Lindenberg-Fans, über 80 Jahre Udo, „meterlange Schecks“, die Entwertung der Musik, Entenhausen und die restliche Welt.

Interview von Jakob Biazza
13. März 2026 | Lesezeit: 15 Min.

Man trifft sich, so viel Klischee wird erlaubt sein, in der Bar des Hotel Atlantic in Hamburg – Wohnort, Mythenraum und ganz allgemein Wirkungsstätte eines gewissen Udo Lindenberg, um den es gehen soll. Der Sänger wird im Mai 80, und das Land kommt, was das betrifft, langsam, aber stetig auf die nötige Ballaballa-Betriebstemperatur. Bücher, Sondersendungen, Veranstaltungen, Hüte, Sonnenbrillen, alles rollt langsam heran. Im Atlantic schwirrt ein Fernsehteam durch die Lobby, und die größten Lindenberg-Fans der Welt, der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre und der Sänger und Rapper Jan Delay, tröpfeln unabhängig voneinander herein. Die beiden gehen mit „Vorglühen 2026“ erneut gemeinsam auf Tour. Ein weiterer Udo-Abend, ja. Aber man wird nirgends auch nur annähernd so viel Liebe zum Thema finden wie dort.

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