13. März 2026 | Lesezeit: 16 Min.
Darf man als Iranerin in diesen Tagen ins Ausland reisen, anstatt daheim für Veränderung einzutreten? Und welche Allianzen rechtfertigt der Kampf für die Freiheit? Ein Briefwechsel zwischen Mutter und Sohn, Berlin und Teheran.
Die Journalistin, Frauenrechtsaktivistin und Schauspielerin Lily Farhadpour blickt in diesen Tagen von Berlin aus angespannt auf Iran: Wenige Tage, nachdem sie ihr Heimatland verlassen hatte, begann der Militärschlag Israels und der USA – ihr Sohn Behrang jedoch, geboren 1983, blieb mit seiner Familie in Teheran und erlebt die Bombardierungen dort. Aber natürlich schreiben sich die beiden, die SZ dokumentiert diesen Austausch in Kriegszeiten in Auszügen.
