Kabarett

„Ich war nie sonderlich ambitioniert, das ist alles eher so geschehen“

Ein halbes Jahrhundert lang trat Gerhard Polt an den Münchner Kammerspielen auf. Aber wie fand er zum Kabarett und später in die Hochkultur? Die große Bilanz einer Karriere, die als Mitesser begann und nun mit einer einsamen Suppe endet.

Kabarett

„Ich war nie sonderlich ambitioniert, das ist alles eher so geschehen“

Ein halbes Jahrhundert lang trat Gerhard Polt an den Münchner Kammerspielen auf. Aber wie fand er zum Kabarett und später in die Hochkultur? Die große Bilanz einer Karriere, die als Mitesser begann und nun mit einer einsamen Suppe endet.

Interview von Alex Rühle
9. Januar 2026 | Lesezeit: 13 Min.

Das Stück „A scheene Leich“ hatte in dieser Woche an den Münchner Kammerspielen Dernière, und das bedeutet auch: Gerhard Polt war ein letztes Mal im Großen Haus an der Maximilianstraße zu sehen, nach 50 Jahren Zusammenarbeit. Grund genug, vorher nach Schliersee rauszufahren, um sich von Polt erzählen zu lassen, wie das überhaupt alles angefangen hat, mit ihm, dem Theater und allem anderen. Was seither passierte. Und was demnächst noch passieren wird? Polt, mittlerweile 83 Jahre alt, sitzt im Schaukelstuhl, im Kamin knistert ein Feuer, und bitte, unbedingt probieren, köstlicher Panettone, frisch aus Terracina!

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