„Hafen, Musicals, Reeperbahn“: Das Stadtmarketing reduziert Hamburg gern auf diese drei Markenzeichen. Wie ignorant.
„Hafen, Musicals, Reeperbahn“: Das Stadtmarketing reduziert Hamburg gern auf diese drei Markenzeichen. Wie ignorant.
„Hafen, Musicals, Reeperbahn“: Das Stadtmarketing reduziert Hamburg gern auf diese drei Markenzeichen. Wie ignorant.

St. Pauli

Schrei nach Liebe

Das stolze Hamburg fürchtet Bedeutungsverlust - und inszeniert 400 Jahre Reeperbahn als großes Ding. Über ein Marketing-Gehühner, bei dem nicht mal die Kneipen auf St. Pauli mitmachen wollen.

„Hafen, Musicals, Reeperbahn“: Das Stadtmarketing reduziert Hamburg gern auf diese drei Markenzeichen. Wie ignorant.
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St. Pauli

Schrei nach Liebe

Das stolze Hamburg fürchtet Bedeutungsverlust - und inszeniert 400 Jahre Reeperbahn als großes Ding. Über ein Marketing-Gehühner, bei dem nicht mal die Kneipen auf St. Pauli mitmachen wollen.

Von Jan Freitag
5. Juni 2026 | Lesezeit: 5 Min.

Da war sie wieder: die schönste Stadt der Welt. In ihrer Variante der „besten Stadt“ fürs „beste Stadion“ zwar. Aber als Innensenator Andy Grote Hamburgs Olympiabewerbungsbewerbung per Superlativ bewarb, klang er wie all die Lokalradiomoderatoren, die ihr Publikum notorisch in der schönsten, besten, einzig wahren Stadt des Planeten begrüßen. Bei 12 400 Siedlungen, denen die UN den Status Stadt zubilligen, wäre die norddeutsche also buchstäblich Meisterin aller Klassen.

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