Nahost

Könnte so schön sein

U-Bahn-Netze, Luxus-Resorts, künstliche Inseln: Pläne für den Wiederaufbau Gazas machen viele, palästinensische Spezialisten genauso wie Trumps Immobilien-Amigos. Ist das nicht viel zu früh?

Nahost

Könnte so schön sein

U-Bahn-Netze, Luxus-Resorts, künstliche Inseln: Pläne für den Wiederaufbau Gazas machen viele, palästinensische Spezialisten genauso wie Trumps Immobilien-Amigos. Ist das nicht viel zu früh?

2. Januar 2026 | Lesezeit: 5 Min.

Straßenbahnen. Windräder. Künstliche Inseln. Der Gazastreifen mag gerade eine überschwemmte Trümmerwüste sein, aber das muss, nein, darf nicht so bleiben. Er muss wieder auferstehen, glänzender, sicherer, umweltfreundlicher als je zuvor. Dies zumindest verheißen die Schöpfer des Wiederaufbauplanes mit dem vielleicht einzig angemessenen Namen: „Gaza Phoenix“. 700 Architekten, Ingenieure, Datenspezialisten, Bürgermeister haben seit Dezember 2023 begonnen, ihre Vision eines Nachkriegs-Gaza vorzustellen. Was ihren Plan von anderen unterscheidet: Sie alle sind Palästinenser, aus dem Westjordanland, aus dem Exil, aber auch aus Gaza.

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