Die besten Momente des Kinojahres

Clint Eastwood ist müde, James Bond auch. Mads Mikkelsen feiert den Rausch und ein junges Paar in Paris die frische Liebe: Die Lieblingsfilmszenen der SZ-Kinokritiker.

8. Dezember 2021 - 12 Min. Lesezeit

Ein Skandal

Benedetta de Carlini, lesbische Nonne im 17. Jahrhundert, hat eine Vision: Sie nähert sich ihrem geliebten Jesus am Kreuz. Dann lüftet sich das Gewand des Heilands – er hat eine Vagina, ebenso wie die Novizin Bartolomea, mit der Benedetta eine Beziehung beginnen wird. Was ist das Tolle an dieser Szene in Paul Verhoevens „Benedetta“? Nicht nur das Spiel von Virginie Efira. Nicht nur das Licht, das von Rembrandt stammen könnte. Sondern vor allem die Ironie und Intelligenz, die sämtliche Geschlechtskategorien sprengt. Philipp Stadelmaier

Lust:

„Kinder der Hoffnung“ von Yael Reuveny

Frust:

„Alles was uns glücklich macht“ von Gabriele Muccino

Ein Skandal

Benedetta de Carlini, lesbische Nonne im 17. Jahrhundert, hat eine Vision: Sie nähert sich ihrem geliebten Jesus am Kreuz. Dann lüftet sich das Gewand des Heilands – er hat eine Vagina, ebenso wie die Novizin Bartolomea, mit der Benedetta eine Beziehung beginnen wird. Was ist das Tolle an dieser Szene in Paul Verhoevens „Benedetta“? Nicht nur das Spiel von Virginie Efira. Nicht nur das Licht, das von Rembrandt stammen könnte. Sondern vor allem die Ironie und Intelligenz, die sämtliche Geschlechtskategorien sprengt. Philipp Stadelmaier

Lust:

„Kinder der Hoffnung“ von Yael Reuveny

Frust:

„Alles was uns glücklich macht“ von Gabriele Muccino