
„Was ist eine Kopie? Was tönt innovativ? Was klingt interessant? Was passt in mein Set? Dafür brauche ich vielleicht drei Sekunden“, sagt DJ Hell.
„Was ist eine Kopie? Was tönt innovativ? Was klingt interessant? Was passt in mein Set? Dafür brauche ich vielleicht drei Sekunden“, sagt DJ Hell.
Foto: Max Attila Bartsch
Foto: Max Attila Bartsch

Foto: Max Attila Bartsch
Foto: Max Attila Bartsch
27. Januar 2026 | Lesezeit: 6 Min.
Es gäbe aktuell eigentlich ein Album zu bewerben, „Neoclash“ heißt es, und es ist wirklich sehr gut. Ein tropfsteinhöhlenfinsteres Stück Musik. Schwere Detroit-Techno-Schlagseite, im Schnitt sehr treibender Puls, mondkalte, oft wunderbar ungemütliche Synthies, immer wieder kurze, digital schwer verfremdete Gesangsschnipsel. Sehr einnehmende Dynamik auch, enorm clubtaugliche Dramaturgie und alles umgeben von einer rauen, schartigen Kellerschwärze. Womöglich ein bisschen sperrig, das schon. Etwas mehr Sounddesign als Songwriting. Aber das tut der hiesigen Musikszene ja vielleicht auch mal wieder ganz gut. Gäbe da bestimmt viel zu besprechen.