Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.
Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.
Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.

Deutschland, wer bist du?

Das Land bröselt, mosert – und nicht mal die anderen glauben mehr daran, dass man hier noch zu irgendwas in der Lage ist. 

Die große Frage ist: Wie findet diese Republik zurück zu sich selbst? Ein paar schmerzhaft-optimistische Ideen.

Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.
Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.
Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.
Deutschland, wer bist du?
Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.
Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.
Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.

Das Land bröselt, mosert – und nicht mal die anderen glauben mehr daran, dass man hier noch zu irgendwas in der Lage ist. 

Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.
Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.
Made in Germany: Das stand mal für etwas – und zwar nicht für marode Brücken.

Die große Frage ist: Wie findet diese Republik zurück zu sich selbst? Ein paar schmerzhaft-optimistische Ideen.

12. Juni 2026 | Lesezeit: 9 Min.

Hier zwei Ereignisse, die nichts und alles miteinander zu tun haben. Erstens: Die Nordbrücke in Bonn ist seit einer guten Woche, seit dem 3. Juni 2026, voll gesperrt, wegen „gravierender struktureller Schäden am Tragwerk“, wie es heißt. Unbefristet. Der Verkehr in der Region kollabiert. Ob sie jemals wieder freigegeben wird, ist ungewiss. Zweitens: Als am selben Tag, ebenfalls am 3. Juni 2026, in New York über die Bewerber für einen nicht ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abgestimmt wurde, schätzten deutsche Diplomaten, dass die Bundesrepublik auf 140 Stimmen oder mehr kommen könnte. Das war ihr Eindruck nach vielen Gesprächen mit den anderen Mitgliedsstaaten. Der Eindruck täuschte: Es wurden nur 104 Stimmen, Deutschland flog in der ersten Runde raus, die beiden europäischen Plätze im Rat gingen an Portugal und Österreich.

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