Zwei Israelis trauern am Jahrestag des 7. Oktobers auf dem Gelände des Nova-Festivals, wo die Terroristen der Hamas
378 Menschen töteten und 44 als Geiseln verschleppten.
Zwei Israelis trauern am Jahrestag des 7. Oktobers auf dem Gelände des Nova-Festivals, wo die Terroristen der Hamas 378 Menschen töteten und 44 als Geiseln verschleppten.
Zwei Israelis trauern am Jahrestag des 7. Oktobers auf dem Gelände des Nova-Festivals, wo die Terroristen der Hamas 378 Menschen töteten und 44 als Geiseln verschleppten.
Nicht viel mehr als 15 Kilometer Luftlinie weiter nördlich schaut eine ins Flüchtlingslager Dschabalia im Gazastreifen zurückgekehrte Palästinenserin aus den Überresten ihres Hauses in die Ruinenlandschaft
Nicht viel mehr als 15 Kilometer Luftlinie weiter nördlich schaut eine ins Flüchtlingslager Dschabalia im Gazastreifen zurückgekehrte Palästinenserin aus den Überresten ihres Hauses in die Ruinenlandschaft
Nicht viel mehr als 15 Kilometer Luftlinie weiter nördlich schaut eine ins Flüchtlingslager Dschabalia im Gazastreifen zurückgekehrte Palästinenserin aus den Überresten ihres Hauses in die Ruinenlandschaft

Debatte

Kann es im Nahen Osten Gerechtigkeit geben?

Israelis und Palästinenser haben einander viel angetan. Aber aus der Erfahrung zugefügten Leids folgt noch kein Weg zu einem gerechten Frieden.

Zwei Israelis trauern am Jahrestag des 7. Oktobers auf dem Gelände des Nova-Festivals, wo die Terroristen der Hamas
378 Menschen töteten und 44 als Geiseln verschleppten.
Zwei Israelis trauern am Jahrestag des 7. Oktobers auf dem Gelände des Nova-Festivals, wo die Terroristen der Hamas 378 Menschen töteten und 44 als Geiseln verschleppten.
Zwei Israelis trauern am Jahrestag des 7. Oktobers auf dem Gelände des Nova-Festivals, wo die Terroristen der Hamas 378 Menschen töteten und 44 als Geiseln verschleppten.

Debatte

Kann es im Nahen Osten Gerechtigkeit geben?
Nicht viel mehr als 15 Kilometer Luftlinie weiter nördlich schaut eine ins Flüchtlingslager Dschabalia im Gazastreifen zurückgekehrte Palästinenserin aus den Überresten ihres Hauses in die Ruinenlandschaft
Nicht viel mehr als 15 Kilometer Luftlinie weiter nördlich schaut eine ins Flüchtlingslager Dschabalia im Gazastreifen zurückgekehrte Palästinenserin aus den Überresten ihres Hauses in die Ruinenlandschaft
Nicht viel mehr als 15 Kilometer Luftlinie weiter nördlich schaut eine ins Flüchtlingslager Dschabalia im Gazastreifen zurückgekehrte Palästinenserin aus den Überresten ihres Hauses in die Ruinenlandschaft

Israelis und Palästinenser haben einander viel angetan. Aber aus der Erfahrung zugefügten Leids folgt noch kein Weg zu einem gerechten Frieden.

Gastbeitrag von Bernhard Schlink
10. Februar 2026 | Lesezeit: 8 Min.

Wie eine gerechte Ordnung für Israelis und Palästinenser aussähe, ist nicht schwer zu sehen. Wie in Belgien Flamen und Wallonen unter Wahrung ihrer Autonomie in einem Staat friedlich nebeneinander leben, wie in Benelux Belgier, Niederländer und Luxemburger unter Wahrung ihrer staatlichen Eigenständigkeit politisch, wirtschaftlich und administrativ miteinander kooperieren, laden die geografische Nähe und wirtschaftliche Vernunft Israel und Palästina ein, unter Respektierung ihrer Autonomie oder staatlichen Eigenständigkeit gleichberechtigt friedlich nebeneinander zu leben und miteinander zu kooperieren. Denn Gerechtigkeit verlangt unter Gruppen, Organisationen und Staaten nicht anders als unter einzelnen Menschen, sich als Gleiche anzuerkennen und zu behandeln, es sei denn, es gibt einen konsensfähigen Grund für eine ungleiche Behandlung.

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