71 Schüsse
Mein Leben nach dem Amoklauf von Erfurt

Zwanzig Jahre nach dem Schulmassaker von Erfurt macht sich ein Schüler von damals auf eine bewegende Spurensuche: Eine Podcast-Serie des SZ-Magazins.

7. April 2022 - 5 Min. Lesezeit

Am 26. April 2002 erschießt ein ehemaliger Schüler am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 16 Menschen. Es ist einer der schlimmsten Amokläufe der deutschen Geschichte. Marcel Laskus ist damals 12 und sitzt im Matheunterricht, als die ersten Schüsse fallen. Heute ist er Reporter der Süddeutschen Zeitung. Zum 20. Jahrestag des Verbrechens will er verstehen, was damals wirklich passiert ist. Er stößt auf ungelöste Rätsel und offene Wunden. Und versteht, wie der Tag seine Heimatstadt und das ganze Land verändert hat – und auch ihn selbst.

Hören Sie die erste Folge kostenlos – alle weiteren sechs Episoden wöchentlich ab 8. April mit SZ Plus.

Folge 1

19 Minuten

Am 26. April 2002 richtet der ehemalige Schüler Robert Steinhäuser am Erfurter Gutenberg-Gymnasium ein Massaker an. Der Zwölfjährige Marcel Laskus sitzt im Matheunterricht und entkommt der Katastrophe. Zwanzig Jahre später will er als Journalist verstehen, was damals wirklich passiert ist und macht sich auf eine Spurensuche, die ihm einiges abverlangt.

Folge 2

Freitagvormittag

Mit Zugriff auf die Ermittlungsberichte und durch Gespräche mit Zeugen und Betroffenen rekonstruiert Marcel Laskus die schrecklichen Ereignisse an seiner Schule und stößt dabei auf viele Ungereimtheiten, die bis heute für Wut und Trauer sorgen. Und er begegnet Menschen, die sicher sind, dass die ganze Wahrheit nie ans Licht kam.