„Ich weiß nicht, warum ich nicht aufgehört habe“

Bogdan wollte den Sport zum Beruf machen. Er wollte die Welt sehen und Kinder bekommen.

Dann begann die russische Invasion der gesamten Ukraine.

Seitdem riskiert er sein Leben, um Zivilist:innen von der Front in Sicherheit zu bringen. Und verschiebt seinen Start ins Leben auf unbestimmte Zeit.

„Ich weiß nicht, warum ich nicht aufgehört habe“

Bogdan wollte den Sport zum Beruf machen. Er wollte die Welt sehen und Kinder bekommen.

Dann begann die russische Invasion der gesamten Ukraine.

Seitdem riskiert er sein Leben, um Zivilist:innen von der Front in Sicherheit zu bringen. Und verschiebt seinen Start ins Leben auf unbestimmte Zeit.

Text und Fotos: Sitara Rajh
3. Juni 2026 | Lesezeit: 6 Min.

Früher hat Bogdan Zuyakov sich hier, in der Gegend um Druschkiwka, manchmal mit seinen Freunden in einem Geländewagen durch den Schlamm gekämpft. Off-Roading, nur so zum Spaß. Heute liegt Druschkiwka in der Todeszone, nur 15 Kilometer hinter der ukrainisch-russischen Frontlinie. Und Bogdan ist nicht zum Spaß hier, sondern für eine Evakuierung.

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