„Niemand muss sich diese grausamen Videos anschauen“

Zuletzt kursierten Videos aus Minneapolis, auf denen zu sehen war, wie Renee Nicole Good und Alex Pretti von US-Einsatzkräften auf offener Straße erschossen wurden.
Zuletzt kursierten Videos aus Minneapolis, auf denen zu sehen war, wie Renee Nicole Good und Alex Pretti von US-Einsatzkräften auf offener Straße erschossen wurden.

Gaza, Iran und nun die ICE-Einsätze in den USA: Auf Social Media ist man oft mit Tod und Leid konfrontiert. Ein Medienpsychologe darüber, wie man informiert bleibt, ohne sich zu überfordern – und wie Tetris dabei helfen kann.

Interview von Sophie Kobel
30. Januar 2026 | Lesezeit: 6 Min.

Kriege in der Ukraine und in Gaza, die blutige Niederschlagung von Protesten in Iran und zuletzt Erschießungen in Minneapolis bei Einsätzen von US-Behörden wie ICE. Wer die Nachrichten verfolgt, der kann grausamen Fotos und Videos kaum entkommen. Besonders gilt das für Social Media, hier tauchen verstörende Bilder oft unvermittelt auf.

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