„Was können denn meine Oma und die restliche Zivilbevölkerung dafür?"

Mit dem Angriff der Hamas auf Israel veränderte sich auch das Leben palästinensischer Menschen in Deutschland. Wie sie mit der Angst um ihre Familien im Gazastreifen leben – und wieso sie sich immer wieder rechtfertigen müssen.

5. Juli 2024 - 8 Min. Lesezeit

صباح الخير كيفكو اليوم طمنونا عليكو ؟ يا رب تكونو كويسين bedeutet übersetzt: „Guten Morgen, wie geht es euch? Ich hoffe okay.“ Diese Frage schreibt Sophia Elgebaly seit ihrer Jugend in denselben Familien-Chat. Die 31-Jährige ist in Karlsruhe geboren und aufgewachsen, ihre Großeltern und fast alle Familienmitglieder väterlicherseits aber leben im Gazastreifen. Sich einen Tag keine Sorgen um sie zu machen, dieses Gefühl kennt Sophia nicht. 

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