„Die Gesichter der Männer, die mich verhafteten, sehe ich bis heute vor mir“

Politisch Verfolgte können die Erinnerungen an Haft und Folter oft nicht hinter sich lassen, selbst wenn sie heute in Sicherheit leben. Drei junge Aktivist:innen erzählen, wie diese Traumata ihren Alltag in Deutschland prägen.

Protokolle von Marina Schepetow
10. Februar 2026 | Lesezeit: 7 Min.

Ein Klopfen an der Tür, ein zu lautes Motorrad, Polizist:innen in der Innenstadt: Was viele nicht einmal wahrnehmen, kann Armita, Ray oder Alexej in Panik versetzen. Als Aktivist:innen haben sie sich gegen die autoritären Regime ihrer Heimatländer gestellt. Dafür sind sie verfolgt, verhaftet und misshandelt worden.

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