Medizin

Manchmal müssen wir auch junge Menschen sterben lassen

So wie meinen 20-jährigen Patienten. Doch das zu akzeptieren, kann grausam sein. Folge 19 der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

Von Ricardo Lange
22. Januar 2026 | Lesezeit: 4 Min.

Warum antwortest du nicht?“ Als diese Nachricht auf dem Handy des jungen Mannes aufleuchtet, ist er bereits tot. Neben dem Mann liegt ein umgekippter Toilettenstuhl, Urin läuft über den Boden. Eine meiner Kolleginnen kniet in der Pfütze und beginnt mit der Herzdruckmassage.

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