Medizin

Max mit dem Sektkübel auf dem Kopf

Manchmal hilft nur die Flex und ein großes Team mit netten Feuerwehrleuten, um ein Kind aus seiner Notlage zu befreien. Folge fünf der SZ-Kolumne: Mit Blaulicht – aus dem Alltag einer Kindernotärztin.

5. August 2025 | Lesezeit: 4 Min.

Es ist ein herrlich lauer Sommerabend, Hochzeitstag, die Umstände könnten nicht besser sein, denn seit 3,5 Jahren begleitet Max das große Glück seiner Eltern. Sie stoßen fröhlich an und gucken etwas irritiert, als neben ihnen ein umgekehrter Sektkübel durch die Tischreihen läuft. Der Sektkübel hat Beine, dieselbe Hose und dieselben Schuhe wie Max. Der Sektkübel fängt sogar alsbald an zu weinen, und schnell ist alles gar nicht mehr so lustig, als den Eltern klar wird, dass Max den Kübel nicht mehr vom Kopf bekommt. Und jetzt? In voller Panik ruft ein Kellner die 112 – und nur wenige Minuten später ist ein Rettungswagen vor Ort.

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