Die Fahndungsmethoden der ICE-Leute in Minneapolis erinnern an Science-Fiction-Filme. 

Doch digitale Persönlichkeitschecks, Gesichtserkennung und KI-basierte Datenanalysen könnten auch in Deutschland bald Realität sein. Lässt sich diese Entwicklung noch stoppen?

Überwachung

Die Polizei, die alles über dich weiß

Autorenbild von Jannis Brühl
Essay von Jannis Brühl

Die Fahndungsmethoden der ICE-Leute in Minneapolis erinnern an Science-Fiction-Filme. 

Doch digitale Persönlichkeitschecks, Gesichtserkennung und KI-basierte Datenanalysen könnten auch in Deutschland bald Realität sein. Lässt sich diese Entwicklung noch stoppen?

Überwachung

Die Polizei, die alles über dich weiß
Autorenbild von Jannis Brühl
Essay von Jannis Brühl
13. März 2026 | Lesezeit: 8 Min.

Als die maskierten ICE-Männer Ende vergangenen Jahres in Minneapolis auftauchten und sich wie eine Besatzungstruppe auf Migranten, Aktivisten und andere Bürger stürzten, war das nicht nur ein Übergriff auf eine Stadt. Es war auch ein Test für ein softwaregetriebenes Überwachungs- und Verhaftungssystem und einen ungezügelten algorithmischen Polizeieinsatz gegen Menschen. Präsident Trump, im Bunde mit den Tech-Oligarchen, hatte den Schalter umgelegt. Jetzt galt: Was technisch möglich ist, wird auch getan – ohne Skrupel. Das gilt für den Einsatz von Software bei der Polizei genauso wie für KI-gestützte Waffensysteme beim Militär, wie sich in den vergangenen Wochen auch beim Krieg gegen Iran zeigte.

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