Tischtennis-Hype

Kleiner Ball, großer Halt

In „Marty Supreme“ verkörpert Timothée Chalamet den vermutlich aufregendsten Tischtennisspieler, den es je gab. Was aber macht Tischtennis so großartig?

Ein Besuch bei dem Europameister Hans Nolte, 90, für den der Sport immer mehr war als nur ein Spiel.

Tischtennis-Hype

Kleiner Ball, großer Halt

In „Marty Supreme“ verkörpert Timothée Chalamet den vermutlich aufregendsten Tischtennisspieler, den es je gab. Was aber macht Tischtennis so großartig?

Ein Besuch bei dem Europameister Hans Nolte, 90, für den der Sport immer mehr war als nur ein Spiel.

Von David Kulessa (Text) und Paul Dittmann (Fotos und Videos)
6. März 2026 | Lesezeit: 9 Min.

Als er jünger war, war Hans Nolte an der Tischtennisplatte ein klassischer Offensivspieler. Seine große Stärke waren die Angriffsschläge mit der Vorhand: hart, platziert, für den Gegner kaum zu erreichen. Man merkt das bis heute. Wann immer sein Gegenüber ihm den Ball etwas zu hoch in die Vorhand spielt, haut er drauf. Doch mit dem Alter hat die Kraft in seinem rechten Arm nachgelassen. Und nicht selten frustriert ihn das, hörbar für alle in der Sporthalle.

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