Kolonialverbrechen

Das Genozid-Museum im deutschen Idyll von Afrika

Swakopmund bietet Touristen heimeliges Nordsee-Flair in der Wüste Namibias.

Ausgerechnet da betreibt Laidlaw Peringanda das einzig richtige Museum zum Völkermord an den Herero und Nama – auf nicht mal zwölf Quadratmetern. Das finden hier nicht alle gut.

Kolonialverbrechen

Das Genozid-Museum im deutschen Idyll von Afrika

Swakopmund bietet Touristen heimeliges Nordsee-Flair in der Wüste Namibias.

Ausgerechnet da betreibt Laidlaw Peringanda das einzig richtige Museum zum Völkermord an den Herero und Nama – auf nicht mal zwölf Quadratmetern. Das finden hier nicht alle gut.

15. Januar 2026 | Lesezeit: 9 Min.

Er erinnert sich gut an „den Gentleman von der AfD“. Am 10. Juli 2024 war das. Laidlaw Peringanda hat ein Foto von dem Tag: er und eine Gruppe Weißer vor dem Wandbild seines Museums in Swakopmund, Namibia. Er tippt auf den Dritten von links: „Dieser Typ.“ Besuch aus Deutschland, Politiker, etwa ein Dutzend Landtagsabgeordneter aus Nordrhein-Westfalen, die gar nicht alle auf einmal in sein Museum passten – ist ja nur ein Zimmer groß. 

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.