Pro und Contra

War es richtig, das Wasserverbot in München nicht zu verlängern?

München erließ als erste deutsche Millionenstadt strenge Regeln zum Umgang mit Trinkwasser. Rasensprengen, Autowaschen und Planschbeckenbefüllen war wegen der Trockenheit verboten. Nach zwei Wochen endete die Regelung.

6. August 2026 | Lesezeit: 6 Min.

Pro von Heiner Effern

Ein solch massiver Eingriff in den Alltag der Menschen sollte in einer Demokratie das letzte Mittel sein

Die Stadt München hat in einer Extremsituation zu einem der härtesten Mittel gegriffen, die ihr zur Verfügung stehen: Mit einer Reihe von Verboten dämmte sie den explodierenden Verbrauch des Trinkwassers ein. Das ist in einer Zeit alarmierender Trockenheit und während einer außergewöhnlichen Hitzewelle legitim. Der gewünschte Effekt trat ein: Die gefährlichen Ausschläge nach oben blieben aus, der Verbrauch pendelte sich in einem Bereich ein, der für einen heißen Sommer normal ist.

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