Nach seiner Pfeife

Deniz Aytekin ist einer der besten Schiedsrichter Deutschlands. Nach der Saison hört er auf.

Noch nie hat er so viel Wertschätzung gespürt – und doch ist da oft auch blanker Hass. Wie hält man das aus?

Nach seiner Pfeife

Deniz Aytekin ist einer der besten Schiedsrichter Deutschlands. Nach der Saison hört er auf.

Noch nie hat er so viel Wertschätzung gespürt – und doch ist da oft auch blanker Hass. Wie hält man das aus?

Von Julian Gerstner (Text) und Julia Sang Nguyen (Fotos)
9. April 2026 | Lesezeit: 9 Min.

Halbzeit im Hamburger Volksparkstadion, HSV gegen Augsburg, Karsamstag. Deniz Aytekin, 1,97 Meter groß und neonfarben gekleidet, ist gerade auf dem Weg in die Schiedsrichter-Kabine, aber der aufgebrachte Augsburger Trainer Manuel Baum möchte noch etwas mit ihm klären. Grund für den Ärger ist eine Szene kurz vor der Pause, ein Freistoß für Augsburg in bester Position, den Aytekin erst gegeben hatte – bei dem er dann aber zögerte.

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