Pro und Contra

Muss es diesmal eine Bundespräsidentin werden?

Die Standarte des Bundespräsidenten weht über Schloss Bellevue in Berlin. Vor ihr die Statue einer Frau, die den Ackerbau symbolisieren soll. Drinnen hat bislang aber nur ein Mann gearbeitet.
Die Standarte des Bundespräsidenten weht über Schloss Bellevue in Berlin. Vor ihr die Statue einer Frau, die den Ackerbau symbolisieren soll. Drinnen hat bislang aber nur ein Mann gearbeitet.

Seit 1949 hatten zwölf Männer, aber keine einzige Frau das höchste Amt im Staat inne. Die Parteien sondieren gerade ihr Wunschpersonal, Anfang 2027 wird gewählt. Bei der Union werden Ilse Aigner und Karin Prien gehandelt.

30. Oktober 2025 | Lesezeit: 5 Min.

Pro von Constanze von Bullion

Die Ausreden sind aufgebraucht! Das Amt hat diesmal an eine Frau zu gehen, natürlich.

Wenn ein wichtiger Posten zu vergeben ist in Deutschland, ob im Vorstand eines Konzerns oder in der Politik, setzt wie beim Leierkasten die immer gleiche Melodie ein: Darf’s diesmal vielleicht eine Frau sein? Oder doch lieber jemand, der es sicher kann, also ein Mann? So geht das, und so wird es wohl auch laufen, wenn der nächste Spitzenposten im Staat zu vergeben ist: die Bundespräsidentschaft. Um es vorwegzunehmen, das Amt hat diesmal an eine Frau zu gehen, natürlich.

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