Je dunkler die Zeiten, desto dringender braucht der Mensch Helden – auch so lässt sich der unglaubliche Erfolg der Dokuserie „In höchster Not“ erklären. Das Format zeigt Bergretter und Bergretterinnen bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz in den bayerischen Alpen. Die zweite Staffel, so meldete der Bayerische Rundfunk vor ein paar Tagen, wurde bisher 5,8 Millionen Mal abgerufen, die dritte wird bereits gedreht. Und so sprießt der Bergnot-Content derzeit auch auf Instagram und Tiktok wie der Enzian im Karwendel. Es wird gerettet und darüber gepostet, was die Schneereste und die Gopro-Kameras auf den Helmen so hergeben.