
Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.
Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.
Video: Paul Munzinger
Video: Paul Munzinger
10. August 2026 | Lesezeit: 12 Min.
Nähert man sich dem Tsitakakantsa von Südosten, könnte man denken, alles sei in bester Ordnung. Der Baum steht da wie eine Burg. Unten der Stamm, so breit, dass man das Gefühl hat, am Fuß einer Mauer angekommen zu sein. Weit oben die Äste, von denen jeder einzelne das Format hätte, ein eigener Baum zu sein. So ungefähr hat man ihn sich vorgestellt, den größten Baobab Madagaskars. Den Baum, dessen Name so viel bedeutet wie: Wenn jemand auf der einen Seite des Stammes singt, kann man ihn auf der anderen Seite schon nicht mehr hören.