Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.
Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.
Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.

„Es ist, als sei einer von uns gestorben“

Der größte Baobab Madagaskars stirbt, nach mehr als tausend Jahren. Wahrscheinlich hat auch ihn der Klimawandel dahingerafft. Jetzt suchen die Menschen einen Nachfolger für den Baum, den sie wie einen Gott verehren.

Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.
Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.
Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.
„Es ist, als sei einer von uns gestorben“
Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.
Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.
Wilfried Ramahafaly beim Vermessen eines Baobabs.

Der größte Baobab Madagaskars stirbt, nach mehr als tausend Jahren. Wahrscheinlich hat auch ihn der Klimawandel dahingerafft. Jetzt suchen die Menschen einen Nachfolger für den Baum, den sie wie einen Gott verehren.

Von Paul Munzinger (Text und Fotos)
10. August 2026 | Lesezeit: 12 Min.

Nähert man sich dem Tsitakakantsa von Südosten, könnte man denken, alles sei in bester Ordnung. Der Baum steht da wie eine Burg. Unten der Stamm, so breit, dass man das Gefühl hat, am Fuß einer Mauer angekommen zu sein. Weit oben die Äste, von denen jeder einzelne das Format hätte, ein eigener Baum zu sein. So ungefähr hat man ihn sich vorgestellt, den größten Baobab Madagaskars. Den Baum, dessen Name so viel bedeutet wie: Wenn jemand auf der einen Seite des Stammes singt, kann man ihn auf der anderen Seite schon nicht mehr hören.

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