
Foto: Anna-Maria Salmen
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Foto: Peter Kneffel/dpa
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28. November 2025 | Lesezeit: 5 Min.
Mal zeigt das Thermometer neben der Seilbahnstation minus fünf Grad, beim nächsten Blick minus sechs. Unter den Schuhen knirscht der Schnee, Deutschlands höchster Berg liegt in tiefstem Winter. Doch steht man am richtigen Punkt auf der Aussichtsplattform der Zugspitze, wärmt auch an diesem kalten Morgen die Sonne das Gesicht, das als einzige Stelle des Körpers nicht dick in wärmende Stoffschichten eingepackt ist. Wenige Meter entfernt glänzt das goldene Gipfelkreuz vor dem blauen Himmel und der scheinbar endlosen Alpenkulisse – eine Postkartenidylle, die jährlich Hunderttausende Besucher anlockt.