„Meine Kirche ist nicht Schickimicki“

Zwischen dem Kloster Weltenburg und der Befreiungshalle bei Kelheim liegt die Einsiedelei Klösterl an der Donau. Eine Felsenkirche aus dem Jahr 1454, mit Schlaf-Höhlen für die Mönche und einer angeschlossenen Wirtschaft. 

Seit 26 Jahren gehört sie Hermann Riemann. Nun muss er sich schweren Herzens davon trennen und erinnert sich an eine keltische Hochzeit, bauliche Herausforderungen - und die Kraft, die dieser Ort ihm gab. 

„Meine Kirche ist nicht Schickimicki“

Zwischen dem Kloster Weltenburg und der Befreiungshalle bei Kelheim liegt die Einsiedelei Klösterl an der Donau. Eine Felsenkirche aus dem Jahr 1454, mit Schlaf-Höhlen für die Mönche und einer angeschlossenen Wirtschaft. 

Seit 26 Jahren gehört sie Hermann Riemann. Nun muss er sich schweren Herzens davon trennen und erinnert sich an eine keltische Hochzeit, bauliche Herausforderungen - und die Kraft, die dieser Ort ihm gab. 

Von Valentin Kronberger und Johannes Simon (Fotos)
2. April 2026 | Lesezeit: 6 Min.

Im Hof vor der Kirche rauscht der Wind durch die Bäume, Vögel zwitschern und in der Ferne schlagen die Wellen der Donau am Ufer auf. Wer den Durchgang zur Kirche betritt, bleibt unweigerlich stehen. Der Fels formt die Decke der Kirche. Der Kalkstein ist rau, stellenweise feucht und mit grünen Flecken überzogen.

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