600 Kilometer – nur für ein paar Törtchen

Denise Peters stellt schon seit zehn Jahren Fruit Cakes her. Doch erst, seitdem die hübschen Törtchen Mitte des Jahres viral gegangen sind, wird ihre kleine Pâtisserie in Finning regelrecht überrannt.

Über einen Internettrend und seine mitunter absurden Folgen.

600 Kilometer – nur für ein paar Törtchen

Denise Peters stellt schon seit zehn Jahren Fruit Cakes her. Doch erst, seitdem die hübschen Törtchen Mitte des Jahres viral gegangen sind, wird ihre kleine Pâtisserie in Finning regelrecht überrannt.

Über einen Internettrend und seine mitunter absurden Folgen.

Von Florian Zick (Text) und Robert Haas (Fotos)
15. November 2025 | Lesezeit: 5 Min.

Es gibt Indizien, die legen einem unverblümt nahe, dass der Trend, dem man gerade nachspürt, gar nicht mehr so neu ist, wie man selbst denkt. Zum Beispiel, wenn sich die eigenen Kinder über einen lustig machen. Fruit Cakes? Mannomann, das ist ja schon wieder so was von gestern. Aber halt: Vielleicht ja doch nicht!

Wie kann es denn sonst sein, dass die Leute in den sozialen Medien immer noch reihenweise genüsslich in Kuchen beißen, die Früchten zum Verwechseln ähnlich sehen, man aber immer noch in kaum einer Konditorei eines von diesen hübschen Törtchen bekommt? Haben da die Konditoren hierzulande etwa auch einen Trend verschlafen?

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