


Die Richard-Wagner-Festspiele starten in diesem Jahr mit einer Neuproduktion der "Meistersinger von Nürnberg", inszeniert von dem Musical-Experten Matthias Davids. Am Pult steht Dirigent Daniele Gatti. "Wir hoffen auf eine gute Festspielzeit ohne krankheitsbedingte Ausfälle», sagte Festspiel-Chefin Wagner der dpa.
Die Meistersinger würden unterhaltsam. Sie wolle "nicht spoilern", aber auf der Festwiese gebe es viel zu sehen.Traditionell werden zur Eröffnung Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur erwartet - in diesem Jahr auch wieder ein amtierender Bundeskanzler.
Während sein Vorgänger Olaf Scholz (SPD) sich nicht in Bayreuth auf dem roten Teppich blicken ließ, hat Friedrich Merz die Einladung der Stadt angenommen.













Vor allem gegen Ende der Festspielzeit seien etwa für "Tristan und Isolde" und "Parsifal" noch Karten zu haben.
Dass kurz vor dem Start noch Tickets verfügbar sind, war jahrelang unvorstellbar für Bayreuth - Interessenten mussten teils Jahre warten, bis es mit einer Kartenzuteilung klappte. Diese Zeiten sind inzwischen vorbei.

"Wer die Zuschüsse in den nächsten Jahren weiter eingefroren hält, würde die Bayreuther Festspiele schleichend austrocknen." Der Freistaat Bayern sei bereit, mehr Geld zu geben, um die tarifbedingt höheren Personalkosten zu tragen. Gleiches fordere er auch von den anderen Gesellschaftern der Festspiele GmbH.