Schaulaufen auf dem Grünen Hügel

Für die Prominenz aus Politik und Gesellschaft ist der rote Teppich ausgerollt, die musikalische Fachwelt wartet auf die neue Inszenierung, die bislang nur leicht gespoilert wurde. 

Ministerpräsident Markus Söder mit seiner Frau Karin sowie Landtagspräsidentin Ilse Aigner (beide CSU) waren mit die ersten auf dem roten Teppich am Grünen Hügel.

Schaulaufen auf dem Grünen Hügel

Für die Prominenz aus Politik und Gesellschaft ist der rote Teppich ausgerollt, die musikalische Fachwelt wartet auf die neue Inszenierung, die bislang nur leicht gespoilert wurde. 

Ministerpräsident Markus Söder mit seiner Frau Karin sowie Landtagspräsidentin Ilse Aigner (beide CSU) waren mit die ersten auf dem roten Teppich am Grünen Hügel.

25. Juli 2025 | Lesezeit: 3 Min.

Die Richard-Wagner-Festspiele starten in diesem Jahr mit einer Neuproduktion der "Meistersinger von Nürnberg", inszeniert von dem Musical-Experten Matthias Davids. Am Pult steht Dirigent Daniele Gatti. "Wir hoffen auf eine gute Festspielzeit ohne krankheitsbedingte Ausfälle», sagte Festspiel-Chefin Wagner der dpa.

 Die Meistersinger würden unterhaltsam. Sie wolle "nicht spoilern", aber auf der Festwiese gebe es viel zu sehen.Traditionell werden zur Eröffnung Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur erwartet - in diesem Jahr auch wieder ein amtierender Bundeskanzler.

Während sein Vorgänger Olaf Scholz (SPD) sich nicht in Bayreuth auf dem roten Teppich blicken ließ, hat Friedrich Merz die Einladung der Stadt angenommen.

Der CDU-Politiker kam zusammen mit seiner Frau Charlotte.

Er trifft dort auf die frühere Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die als große Anhängerin von Wagners Werk gilt. Sie kommt traditionell mit ihrem Ehemann Joachim Sauer. Merkel hat sich in diesem Jahr für ihren Klassiker schwarze Hose/heller Blazer entschieden.

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hingegen kam im langen grünen Kleid auf den Grünen Hügel.

Auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und seine Frau Christiane Goetz-Weimer hatten sich schon früh in Schale geschmissen und sich den Fotografen am Festspielhaus gezeigt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) posiert eingerahmt von zwei Damen im langen Gewand: seiner Frau Gerswid (l) und Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreichs.

Fehlen ebenfalls selten in Bayreuth: Günther Beckstein (CSU), der ehemalige bayerische Ministerpräsident, und seine Frau Marga, heute auch in grün.

Bei ihr in St. Emmeram in Regensburg laufen derzeit die Schlossfestspiele, bei denen sich Anfang der Woche Vicky Leandros weigerte, vor AfD-Chefin Weidel aufzutreten. Trotzdem ist Gloria von Thurn und Taxis Stammgast auf dem grünen Hügel.

Und sogar jemand aus dem Showgeschäft reiste nach Oberfranken: Florian Silbereisen hat die weiße "Traumschiff"-Kapitänsuniform gegen einen Smoking eingetauscht und scherzt mit dem bayerischen Ministerpräsidenten.

Kurz vor dem Start der "Meistersinger" ist noch Zeit für ein paar Fotos vom Balkon: Ilse Aigner, Charlotte und Friedrich Merz, Julia Klöckner sowie Forschungsministerin Dorothea Bär mit ihrem Mann Oliver (von links nach rechts).

Und noch ein Gruppenbild mit Amtskette: Thomas Ebersberger (CSU, l), Bürgermeister von Bayreuth und seine Frau Stefanie Hellbach, die Ehepaare Merz und Söder. 

150 Jahre Wagner pur in der oberfränkischen Stadt, die sich alljährlich für etwa vier Wochen in ein Zentrum für klassische Musik und Opernfans verwandelt. 

Auch der Künstler Ottmar Hörl ist wieder da, hier kniet er hinter zwei Skulpturen, die König Ludwig II. und Richard Wagner darstellen. Die Skulpturen sind Teil einer Installation mit dem Titel "Der Mäzen".

Es ist ungewöhnlich für den zuweilen skandalumwobenen Grünen Hügel zu Bayreuth, dass die Vorbereitungszeit für die diesjährigen Festspiele nahezu geräuschlos verlief. Und die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen gilt eben auch schon dem nächsten Jahr - 150 Jahre Festspiele sind dann zu feiern. 

Einen Tag vor dem Start der Bayreuther Festspiele gab es noch Restkarten für das Opernspektakel. Man sei aktuell nicht ausverkauft, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Ulrich Jagels. 

Der CDU-Politiker kam zusammen mit seiner Frau Charlotte.

Er trifft dort auf die frühere Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die als große Anhängerin von Wagners Werk gilt. Sie kommt traditionell mit ihrem Ehemann Joachim Sauer. Merkel hat sich in diesem Jahr für ihren Klassiker schwarze Hose/heller Blazer entschieden.

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hingegen kam im langen grünen Kleid auf den Grünen Hügel.

Auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und seine Frau Christiane Goetz-Weimer hatten sich schon früh in Schale geschmissen und sich den Fotografen am Festspielhaus gezeigt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) posiert eingerahmt von zwei Damen im langen Gewand: seiner Frau Gerswid (l) und Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreichs.

Fehlen ebenfalls selten in Bayreuth: Günther Beckstein (CSU), der ehemalige bayerische Ministerpräsident, und seine Frau Marga, heute auch in grün.

Bei ihr in St. Emmeram in Regensburg laufen derzeit die Schlossfestspiele, bei denen sich Anfang der Woche Vicky Leandros weigerte, vor AfD-Chefin Weidel aufzutreten. Trotzdem ist Gloria von Thurn und Taxis Stammgast auf dem grünen Hügel.

Und sogar jemand aus dem Showgeschäft reiste nach Oberfranken: Florian Silbereisen hat die weiße "Traumschiff"-Kapitänsuniform gegen einen Smoking eingetauscht und scherzt mit dem bayerischen Ministerpräsidenten.

Kurz vor dem Start der "Meistersinger" ist noch Zeit für ein paar Fotos vom Balkon: Ilse Aigner, Charlotte und Friedrich Merz, Julia Klöckner sowie Forschungsministerin Dorothea Bär mit ihrem Mann Oliver (von links nach rechts).

Und noch ein Gruppenbild mit Amtskette: Thomas Ebersberger (CSU, l), Bürgermeister von Bayreuth und seine Frau Stefanie Hellbach, die Ehepaare Merz und Söder. 

150 Jahre Wagner pur in der oberfränkischen Stadt, die sich alljährlich für etwa vier Wochen in ein Zentrum für klassische Musik und Opernfans verwandelt. 

Auch der Künstler Ottmar Hörl ist wieder da, hier kniet er hinter zwei Skulpturen, die König Ludwig II. und Richard Wagner darstellen. Die Skulpturen sind Teil einer Installation mit dem Titel "Der Mäzen".

Es ist ungewöhnlich für den zuweilen skandalumwobenen Grünen Hügel zu Bayreuth, dass die Vorbereitungszeit für die diesjährigen Festspiele nahezu geräuschlos verlief. Und die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen gilt eben auch schon dem nächsten Jahr - 150 Jahre Festspiele sind dann zu feiern. 

Einen Tag vor dem Start der Bayreuther Festspiele gab es noch Restkarten für das Opernspektakel. Man sei aktuell nicht ausverkauft, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Ulrich Jagels. 

Vor allem gegen Ende der Festspielzeit seien etwa für "Tristan und Isolde" und "Parsifal" noch Karten zu haben.

Dass kurz vor dem Start noch Tickets verfügbar sind, war jahrelang unvorstellbar für Bayreuth - Interessenten mussten teils Jahre warten, bis es mit einer Kartenzuteilung klappte. Diese Zeiten sind inzwischen vorbei.

Kurz vor Beginn der Festspiele forderte Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) mehr Geld vom Bund. "An den Bayreuther Festspielen darf nicht weiter gespart werden", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. 

Kurz vor Beginn der Festspiele forderte Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) mehr Geld vom Bund. "An den Bayreuther Festspielen darf nicht weiter gespart werden", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. 

"Wer die Zuschüsse in den nächsten Jahren weiter eingefroren hält, würde die Bayreuther Festspiele schleichend austrocknen." Der Freistaat Bayern sei bereit, mehr Geld zu geben, um die tarifbedingt höheren Personalkosten zu tragen. Gleiches fordere er auch von den anderen Gesellschaftern der Festspiele GmbH.

Text: dpa; Digitales Storytelling: Verena Wolff; Fotos: dpa; Redaktion Storytelling: Birgit Goormann-Prugger

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