Messerangriffe in Würzburg und Aschaffenburg

„Eine Zwangsbehandlung ist in den seltensten Fällen möglich“

Warum waren die Angreifer nicht länger in der Psychiatrie? Dominikus Bönsch leitet die Kliniken, in denen beide zuvor behandelt wurden. Im Gespräch mit der SZ redet der Psychiater über Schwierigkeiten bei der Unterbringung und nennt das bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz "unglaublich schlecht".

Interview: Olaf Przybilla, Fotos: Robert Haas
18. September 2025 | Lesezeit: 8 Min.
Dominikus Bönsch, 56, leitet das Bezirkskrankenhaus Lohr in Unterfranken, die Region wurde zweimal zum Ort tödlicher Messerattacken. Für die Süddeutsche Zeitung hat sich der ärztliche Direktor zu einem Gespräch bereiterklärt, in dem es auch um die Frage geht: Warum waren die Angreifer nicht in der Psychiatrie untergebracht?.

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