Nationalsozialistischer UntergrundDas Gedankengut der Beate Zschäpe

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Beate Zschäpe vor Gericht am 29. September 2016: In der Hauptverhandlung erklärte sie, dass sie „keine Sympathien mehr für nationalistisches Gedankengut“ hege.
Beate Zschäpe vor Gericht am 29. September 2016: In der Hauptverhandlung erklärte sie, dass sie „keine Sympathien mehr für nationalistisches Gedankengut“ hege. Matthias Schrader/dpa

Die NSU-Terroristin wurde in ein Aussteigerprogramm aufgenommen. Will sie sich wirklich von rechtsextremistischen Ideen lösen, oder ist das Ganze am Ende eine taktische Finte? Ein Annäherungsversuch.

Von Annette Ramelsberger und Rainer Stadler

Beate Zschäpe ist jetzt also in einem Aussteigerprogramm. Die Frau, die 13 Jahre an der Seite zweier Mörder verbracht hat. Die nichts getan hat, um sie von ihren Morden abzuhalten. Die ihr brutales Werk sogar zu Ende gebracht hat, indem sie nach dem Suizid ihrer Gefährten die Bekennervideos für ihre zehn Morde verschickte und so die Mörder in der Öffentlichkeit erst zu dem machte, was sie sein wollten: die Terrorbande NSU, der Nationalsozialistische Untergrund, der das ganze Land und seine Sicherheitsbehörden lächerlich gemacht hat und die migrantische Community jahrelang in Angst und Schrecken versetzte.

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