Deutsches Rotes Kreuz„Die Bevölkerung ist im Krisenfall kaum geschützt“

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Ein Hochbunker in Hamburg, den Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg errichten mussten, wird schon seit Jahren vielfältig genutzt. Inzwischen ist er aufgestockt und begrünt.
Ein Hochbunker in Hamburg, den Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg errichten mussten, wird schon seit Jahren vielfältig genutzt. Inzwischen ist er aufgestockt und begrünt.
Jürgen Ritter/Imago

Während die Bundeswehr Milliarden investiert, kommt die Zeitenwende im Zivilschutz nicht voran. Deutschlands größte Hilfsorganisation fordert nun Milliarden für Krisenvorräte und den Umbau von U-Bahnhöfen zu Schutzräumen.

Von Markus Balser, Berlin

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Weitreichende Präzisionswaffen, 10 000 zusätzliche Stellen, neue Luftverteidigungssysteme: Die Wunschliste der Bundeswehr, über die sich Finanzpolitiker von Union und SPD in den laufenden Haushaltsverhandlungen beugen, ist lang. Und dabei wird es nicht bleiben. Auch bei Kampfdrohnen, Marschflugkörpern oder Spionagesatelliten sind neue Ausgaben geplant. Weil die Bundeswehr vor einem möglichen Angriff Russlands auf Nato-Territorium warnt, fließen viele Milliarden Euro in militärische Ausrüstung.

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Bevölkerungsschutz
:„Uns treibt das Risiko eines großen Angriffskriegs in Europa um“

Eine Million Plätze für Schutzsuchende in U-Bahnhöfen oder Tiefgaragen, digitale Wegweiser für Bunker, Tausende zusätzliche Sirenen: Deutschlands Zivilschützer wollen die total veraltete Infrastruktur des Landes für den Fall eines Angriffs modernisieren.

SZ PlusVon Markus Balser

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