Der Verkäufer des berühmten Schabowski-Zettels, der beim Mauerfall am 9. November 1989 eine wichtige Rolle spielte, war der frühere DDR-Bürger Uwe Krüger. Das teilte das Haus der Geschichte auf ein presserechtliches Auskunftsersuchen der Süddeutschen Zeitung mit. Auf dem Zettel hatte sich SED-Politbüromitglied Günter Schabowski Notizen für die Pressekonferenz zu einer neuen DDR-Reiseregelung gemacht. Seine Aussage, dass diese seiner Kenntnis nach „unverzüglich, sofort“ gelte, führte noch am selben Abend zur Öffnung erster Grenzübergänge und zum Mauerfall, weil DDR-Bürger zu Grenzposten strömten und eine Ausreise verlangten.
MauerfallHaus der Geschichte lüftet Geheimnis des Schabowski-Zettels
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Nach einem langen Rechtsstreit gibt das Haus der Geschichte preis, von wem es jenes Notizblatt gekauft hat, das eine so wichtige Rolle beim Mauerfall spielte. Besonders interessant ist, wer zuerst in den Besitz gelangt war.
Von Georg Ismar, Berlin
