Eines muss man Philipp Ruch und seinem „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS) lassen: Die Tricks der Aufmerksamkeitsökonomie beherrschen sie besser als viele Werbeagenturen. Wenn der Berliner Aktionskünstler und promovierte Philosoph Ruch sowie die anderen Aktivisten im selbst erteilten Auftrag eines „aggressiven Humanismus“ gegen Rechtsextreme, Rüstungsunternehmen oder eine kaltherzige Migrationspolitik protestieren, schaut zumindest halb Medien-Deutschland hin. Das Stilmittel der Wahl sind dabei spektakuläre Aktionen mit clever kalkulierten Tabubrüchen.
Philipp Ruch und das „Zentrum für Politische Schönheit“Radaumacher im Dienst der vermeintlich guten Sache
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Er und seine Mitstreiter schocken aus Prinzip. Aber die Art und Weise, in der sie nun das Walter-Lübcke-Denkmal in Berlin installiert haben, ist herz- und respektlos.
Von Peter Laudenbach
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