Zentralafrikanische Republik Ein Dokument für den Frieden

Die Bürgerkriegsparteien der Zentralafrikanischen Republik unterzeichnen in Rom ein Abkommen, das religiös verbrämte Gewalt beenden soll. Vermittelt hat eine katholische Laienbewegung.

Von Andrea Bachstein, Isabel Pfaff

In seltener Eintracht: Vertreter von Regierung und Rebellengruppen im Garten der Gemeinschaft Sant'Egidio in Rom.

(Foto: Filippo Monteforte/AFP)

Die Regierung der Zentralafrikanischen Republik und die Rebellengruppen des Landes haben in Rom ein Friedensabkommen unterzeichnet. Unter Vermittlung der Gemeinschaft Sant'Egidio, einer katholischen Laienbewegung, die sich weltweit für Frieden und Menschenrechte einsetzt, einigten sich die zentralafrikanische Regierung und Vertreter aller relevanten bewaffneten Gruppen des Landes am Montagabend auf einen sofortigen Waffenstillstand, der von der internationalen Gemeinschaft kontrolliert werden soll.

In der Zentralafrikanischen Republik war im Frühjahr 2013 ein Bürgerkrieg ausgebrochen: Eine mehrheitlich muslimische Rebellenallianz aus dem Norden, genannt Seleka, stürzte ...