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Coronavirus:Der letzte Zug aus Wuhan

Ein Sicherheitsmann bewacht die geschlossenen Tore des Fischgroßmarkts von Wuhan. Es wird vermutet, dass hier, wo auch Wildtiere geschlachtet und verkauft wurden, die Covid-19-Pandemie ihren Ursprung hat.

(Foto: HECTOR RETAMAL/AFP)

76 Tage Lockdown und jede Menge Lügen: Unsere Reporterin war in diesem Jahr mehrfach zu Besuch in der Stadt, in der alles begann - und angeblich alles zu Ende ist.

Von Lea Deuber, Peking

Die Stadt Xinyang ist die letzte Station, bevor der Zug die Endstation erreicht: Wuhan. Es ist der 22. Januar. Vor einigen Minuten haben die Staatsmedien darüber informiert, dass Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes Wuhan nicht mehr verlassen dürfen. Die meisten Passagiere im Zug sind auf dem Weg zu ihren Familien für das Neujahrsfest. Sie wirken nicht beunruhigt. Aber wenn Beamte nicht mehr gehen dürfen - wer darf als Nächstes nicht mehr raus? Soll man aussteigen? Weiterfahren? Die Reporterin ruft bei ihrer Zeitung an, niemand mehr zu erreichen. Viel mehr als das Handy, eine Flasche Desinfektionsmittel und eine Maske hat sie nicht dabei.

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