Wohnungsbau:In Deutschland wird falsch gebaut

Lesezeit: 5 min

Studie: Mietendeckel hat Folgen über Berlin hinaus

"Die zentrale Frage unserer Zeit" hat Innenminister Seehofer die Wohnungsnot genannt. In Deutschland müssten sich viel mehr Baukräne drehen.

(Foto: Monika Skolimowska/dpa)

In den städtischen Ballungsräumen werden zu wenig neue Wohnungen errichtet, woanders stehen sie dagegen leer. Ein Bürgermeister aus dem Osten macht deswegen einen radikalen Vorschlag.

Von Roland Preuß, Berlin

Kann man in diesen Zeiten der Wohnungsnot überhaupt zu viel bauen? 400 000 neue Wohnungen pro Jahr wollen die angehenden Ampel-Koalitionäre erreichen, so haben sie es in ihrem Sondierungspapier niedergelegt. Damit aber schießen sie über das Ziel hinaus, warnt nun eine Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Das Ziel der voraussichtlich neuen Bundesregierung "ist zu hoch angesetzt" und berge die Gefahr der "Entstehung von Überkapazitäten", also dass Wohnungen gebaut werden, die später leer stehen, heißt es in der Studie, die der Süddeutschen Zeitung vorab vorliegt. Benötigt würden nur etwa 300 000 neue Wohnungen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Coronavirus
Wie gefährdet sind Kinder?
Female mountain-biker drinking from water-bottle in a forest; Wasser trinken
Flüssigkeit
"Es gibt nichts Besseres als normales Wasser"
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Corona-Proteste
Dein Feind und Prügelknabe
Girl lying in hammock in garden wearing VR glasses model released Symbolfoto property released PUBLI
Erziehung
"Moderne Eltern haben das Elternsein verlernt"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB