BundesbauministeriumDer Wohngeld-Sparplan und seine Nebenwirkungen

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Im Schatten der Reform: Im Bundesbauministerium geht man davon aus, dass jeder dritte Empfängerhaushalt gar kein Wohngeld mehr bekommen wird.
Im Schatten der Reform: Im Bundesbauministerium geht man davon aus, dass jeder dritte Empfängerhaushalt gar kein Wohngeld mehr bekommen wird. Florian Gaertner/IMAGO/photothek.de

Bauministerin Hubertz plant erhebliche Kürzungen beim Wohngeld. Trotzdem würde der Bund viel weniger davon profitieren, als es den Anschein hat. Fachleute sprechen von einem „Verschiebebahnhof“.

Von Tim Frehler, Berlin

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Es war eine unangenehme Botschaft, die das Ministerium im Frühjahr überbringen musste: Weil Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) eine Milliarde Euro einsparen soll, muss sie Ausgaben streichen. So hatte es ihr Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) aufgetragen, Anfang Mai hieß es dazu aus dem Hause Hubertz: „Wir werden unsere Einsparvorgaben durch eine Neustrukturierung des Wohngeldes erfüllen.“ Das war eine freundliche Umschreibung für: Wir werden das Wohngeld kürzen.

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