Die geplante Reform des Bürgergelds ist aus Sicht von 52 Organisationen ungeeignet, um Armut zu überwinden und Menschen in Arbeit zu bringen. „Stattdessen werden sie den Druck auf zivilgesellschaftliche Strukturen und soziale Einrichtungen sowie auf das Gesundheitssystem erheblich erhöhen“, warnen Organisationen wie Diakonie, der Paritätische Wohlfahrtsverband und Ärzte der Welt. Jeder Mensch in Deutschland habe Anspruch auf ein menschenwürdiges Existenzminimum, unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus. „Schon heute würden viele ohne ehrenamtliche Mitarbeitende, Hilfsorganisationen und private Spenden nicht ausreichend versorgt“, heißt es. So könne der drohende Sozialabbau aber nicht kompensiert werden. KNA