Krieg in der Ukraine:Ein bisschen Waffenruhe

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Wladimir Putin bei einem Besuch in Usbekistan: Ist er wirklich zu Friedensverhandlungen bereit? (Foto: Mikhail Metzel/dpa)

Seinen Soldaten befiehlt Putin die Offensive und erklärt gleichzeitig, er sei zu Verhandlungen bereit. Was steckt hinter dem Vorgehen des russischen Präsidenten?

Von Sebastian Gierke und Hubert Wetzel, München/Brüssel

Zum Beispiel im Sommer 2023: Damals erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, er lehne Friedensverhandlungen nicht grundsätzlich ab, betonte aber gleichzeitig, dass es keine Feuerpause geben könne, solange die Ukraine ihre Offensive nicht aufgebe. Ein Jahr später, seit Monaten läuft die Offensive der russischen Streitkräfte im Osten des von ihm angegriffenen Landes, redet Putin erneut von Frieden. "Es wird darüber gesprochen, dass man zu Verhandlungen zurückkehren müsste", sagt er vor wenigen Tagen bei einem Besuch in Belarus laut Interfax. Und fährt fort: "Lasst uns zu ihnen zurückkehren. Aber nicht ausgehend davon, was eine Seite will, sondern ausgehend von heutigen Realitäten, die sich am Boden entwickelt haben."

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