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Untersuchungsausschuss:"Der Wirecard-Skandal ist ein Deutschland-Skandal"

Im Wahlkampfmodus: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (M.) erhielt zu Wirecard gleich drei Berichte - einen von Union und SPD; einen von Grünen, Linken und FDP; und einen von der AfD.

(Foto: Odd Andersen/AFP)

Tausende Akten und Dutzende vorgeladene Zeugen: Nach neun Monaten stellt der Wirecard-Untersuchungsausschuss seine Arbeit ein. Die Bilanz der Abgeordneten: Aufklärung ja, lückenlos nein. Nur die AfD ist rundum zufrieden.

Von Cerstin Gammelin, Berlin

Was ihn wirklich umgehauen habe, sagt Florian Toncar: dass es nach der Pleite des Zahlungsdienstleisters Wirecard überhaupt keinen Anruf aus Asien gegeben habe. "Die Kunden dort müssten doch wütend gewesen sein, wenn die Zahlungen nicht mehr abgewickelt werden konnten." Aber es kam: nichts. Das könne doch nur heißen, schlussfolgert der FDP-Politiker, "dass das Asiengeschäft von Wirecard gar nicht existiert hat".

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