SZ-Serie "Volle Windkraft voraus!":"Ganz klar ein Spalterthema"

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SZ-Serie "Volle Windkraft voraus!": Unter Horst Seehofer als Ministerpräsident kam die "10H-Regel" in Bayern. Er bereut das auch mit Abstand nicht.

Unter Horst Seehofer als Ministerpräsident kam die "10H-Regel" in Bayern. Er bereut das auch mit Abstand nicht.

(Foto: imago)

Bayern hat viele Windkraftgegner - und eine Abstandsregel, die neue Windräder zumeist verhindert. Nun hat Landeschef Söder einen Kompromiss signalisiert, doch der Vorsprung einiger Bundesländer ist schwer aufzuholen. Ein Überblick.

Von SZ-Autoren, Hamburg, Berlin, Frankfurt, München

Mit seiner Tour durch die Bundesländer will der grüne Wirtschaftsminister Robert Habeck den Ausbau der Windenergie ankurbeln - und hat sich gleich zu Beginn mit dem christsozialen bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder den härtesten Widersacher ausgesucht. Denn in Bayern gilt seit 2014 die härteste Auflage für neue Windräder: Laut "10H-Regel" muss der Abstand eines Windrades zur nächsten Siedlung das Zehnfache seiner Höhe betragen. Den Ausbau der Windenergie in Bayern hat das praktisch zum Erliegen gebracht, 2021 wurden gerade mal acht neue Anlagen gebaut. Damit drehen sich in dem mit Abstand größten Bundesland insgesamt nur 1249 Windräder.

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