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Wikileaks:Assange-Anhörung vertagt

Aus Sorge vor Corona-Infektionen wurde die Anhörung des Wikileaks-Gründers Julian Assange vor einem Gericht in London unterbrochen. Im Umfeld der Anwälte gebe es möglicherweise eine Infektion, berichteten britische Medien am Donnerstag. "Solange die Lage unsicher ist, sollte die Anhörung vertagt werden", sagte die zuständige Richterin. Das Verfahren soll am Montag weitergehen. Die Anhörung zum US-Antrag auf Auslieferung des gebürtigen Australiers hatte monatelang pausiert. Die USA werfen Assange vor, der Whistleblowerin Chelsea Manning geholfen zu haben, Geheimmaterial von Militäraktionen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Ihm drohen bis zu 175 Jahre Haft.

© SZ vom 11.09.2020 / dpa

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