NordafrikaDer Westsahara-Konflikt könnte bald gelöst sein

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Nationalflaggen und Feiern in Marokko nach der Entscheidung der UN. In Algerien und bei den Menschen, die für eine Unabhängigkeit der Westsahara eintreten, dürfte die Entscheidung auf weniger Freude stoßen.
Nationalflaggen und Feiern in Marokko nach der Entscheidung der UN. In Algerien und bei den Menschen, die für eine Unabhängigkeit der Westsahara eintreten, dürfte die Entscheidung auf weniger Freude stoßen. (Foto: ABDEL MAJID BZIOUAT/AFP)

Eine Resolution des UN-Sicherheitsrats stützt die Sichtweise Marokkos, das das rohstoffreiche Territorium für sich beansprucht. Die entscheidende Rolle spielte wieder einmal Donald Trump.

Von Thomas Kirchner

Es ist ein bedeutender diplomatischer Sieg für Marokko, er könnte die Wende bringen in einem Territorialkonflikt, der seit 50 Jahren für Unfrieden im Maghreb sorgt und bisher schier unlösbar zu sein schien: Am Freitagabend hat der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Westsahara verabschiedet, die Rabat einen großen Schritt nach vorn bringt. Denn der Text erwähnt allein den marokkanischen Plan zur Zukunft der Region als Grundlage für anzustrebende Verhandlungen; der Gegenvorschlag der Unabhängigkeitsbewegung Frente Polisario bleibt, anders als sonst üblich, ungenannt. Damit wird die weitere Entwicklung zugunsten Rabats vorgespurt.

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