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Werkstatt Demokratie:Gemeinsinn statt Eigensinn: Wie gelingt ein besseres Miteinander?

Nachbarschaftshilfe

Diese Frage steht im Mittelpunkt der Corona-Ausgabe des SZ-Projekts Werkstatt Demokratie. Wie die Online-Abstimmung über die Themen genau ausging und wie Sie sich zum Mitdiskutieren anmelden können.

Die Corona-Krise geht weiter - aber wie machen wir weiter? Selbstverständliches wurde erschüttert, Zementiertes aufgebrochen - und manches Altbekannte muss nun neu hinterfragt werden. Auch wenn wir uns allmählich eine neue Normalität zusammenzimmern, wird die Corona-Pandemie vieles nachhaltig verändern.

Das birgt auch Chancen, zumal wir die Veränderungen mitgestalten können. Zum Auftakt der vierten Runde der Werkstatt Demokratie, einem Projekt der SZ in Kooperation mit der Nemetschek-Stiftung, haben wir drei verschiedene Aspekte der Krise herausgegriffen und zur Abstimmung gestellt. Mit knapper Mehrheit haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online-Votings für das Thema Solidarität entschieden: Etwa 600 Personen stimmten für die Fragestellung Gemeinsinn statt Eigensinn - wie gelingt durch die Krise ein besseres Miteinander?; die übrigen der insgesamt 1500 abgegebenen Stimmen entfielen auf die Bereiche "Schutz von Grundrechten" und "Zukunft der Arbeit".

Damit haben Sie das Thema für die nächste Runde der Werkstatt Demokratie gesetzt. Bis Ende Juni werden unsere Autorinnen und Autoren dazu recherchieren. Wegen der ohnehin Tag für Tag sehr umfangreichen Corona-Berichterstattung in der SZ wird es diesmal - anders als bei den vorangegangenen Runden - keine Themenwoche geben. Doch werden wir wie gewohnt in mehreren Beiträgen wesentliche Facetten des Themas beleuchten. Darin sollen Antworten auf die Frage gesucht, Vorschläge gemacht und Ideen umrissen werden, die wir dann am Samstag, 27. Juni, gemeinsam mit Ihnen diskutieren wollen.

Anmelden zum Diskutieren

Wegen der besonderen Umstände müssen wir an einer weiteren Stellschraube des Projekts drehen. Veranstaltungen mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind wegen der Risiken und Beschränkungen zurzeit noch nicht möglich: Diskussions-Workshops machen mit Abstandsregeln, lebhafte Debatten mit Mundschutz und Ansteckungsgefahr im Hinterkopf nur halb so viel Freude.

Deswegen wird die Werkstatt Demokratie - wie so vieles andere - ins Netz verlegt. Bei Video-Workshops wollen wir von Bildschirm zu Bildschirm debattieren - anstatt in einem Veranstaltungsraum von Angesicht zu Angesicht. Weil es Austausch und konstruktive Auseinandersetzung gerade in diesen schwierigen und sozial heruntergedimmten Zeiten braucht. Wenn Sie das Thema interessiert, können Sie sich für die Workshops am 27. Juni, von 14 bis 16 Uhr, jetzt verbindlich anmelden. Damit wir Kontakt zu unseren Gästen aufnehmen und einen reibungslosen Ablauf gewährleisten können, bitten wir Sie über diesen Fragebogen um einige Informationen:

Wir halten Sie in der SZ über die Werkstatt Demokratie auf dem Laufenden. Wenn Sie Neuigkeiten direkt aufs Handy oder in Ihr Postfach bekommen oder uns Feedback geben möchten, können Sie uns mailen (mit einem kurzen zusätzlichen Hinweis, wenn Sie in unseren - anonymen - Verteiler aufgenommen werden möchten). Sie können uns auf Twitter folgen (@SZ_Demokratie) - oder Mitglied in unserer Facebook-Gruppe werden. Machen Sie mit und schreiben Sie uns, was Ihnen bei dem Thema besonders wichtig ist, wo wir ansetzen sollen, was Ihnen Hoffnung oder auch Sorgen macht.

Warum das alles? Weil wir gerade jetzt mit Ihnen reden, diskutieren, streiten wollen - und Ihnen Raum und Gelegenheit geben wollen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die vielleicht eine ganz andere Sichtweise haben sowie andere Vorstellungen und Ideen mitbringen. Wir wollen aber beim miteinander Reden und Streiten nicht aufhören, sondern übers Diskutieren gemeinsam zu Lösungsansätzen kommen - für eine bessere Gesellschaft. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

© SZ.de/plin
werkstatt demokratie

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